Chart Of The Week

Marleen Lohse
Von Marleen Lohse August 11, 2016

Chart Of The Week

Na, habt ihr heute Morgen schon einen Rattfratz auf dem Schreibtisch vom Kollegen gefangen? Oder in der Mittagspause auf dem Weg zum Imbiss einen Flegmon aufgegabelt? Auch knapp einen Monat nach dem deutschen Launch der App „Pokémon GO“ ist der Hype ungebrochen: In den Download-Charts bei Google Play und iTunes behauptet die kostenlose Augmented-Reality-App Platz eins.

„Ziele und wirf einen Pokéball“

Für alle, die immer noch nur Pokéstop verstehen: Mit der Gaming-App fängt man so viele Pokémon, sprich kleine virtuelle Monster, wie möglich, um dann mit ihnen gegen andere Spieler und deren Pokémon anzutreten. Je mehr Pokémon man besitzt, desto besser: höheres Prestige, mehr Möglichkeiten als Pokétrainer.

Das Ganze geschieht in der virtuellen Realität: Die App zeigt auf einer Karte an, wo sich das nächste Monsterchen befindet. Gelangt man zu diesem Ort, wird das Pokémon dann in die Kameraperspektive von Smartphone oder Tablet projiziert. „Ziele und wirf einen Pokéball … Du musst wachsam bleiben, sonst entkommt es vielleicht!“, heißt es dazu in der App-Beschreibung.

Um in dem Spiel etwas zu erreichen, muss man sich also tatsächlich nach draußen bewegen. Faul auf der Couch hocken und daddeln war gestern.

Gutscheinsammler.de hat anlässlich des Monster-Trends eine Grafik mit weltweiten Zahlen und kuriosen Fakten rund um die Pokémon-App erstellt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass man für das höchste Level (Nummer 40) ohne Cheats ein ganzes Jahr benötigt, um es durchzuspielen? Scheint, als würde der spaßige (und nicht ganz ungefährliche) Trend so schnell nicht abebben. Selbst die Polizei soll bei der Verbrecherjagd schon ihren Vorteil aus der App gezogen haben, indem sie Missetätern Pokéfallen stellt! Genügend Potenzial, uns weiter in ihren Bann zu ziehen, hat „Pokémon GO“ also – das beweist auch unsere Chart Of The Week.


Infografik_Pokemon-Go


Beitragsbild: Fotolia, 72423908, Kurt Kleemann


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