7 Merkmale eines optimalen Backlinks

Björn Tantau
Von Björn Tantau Oktober 14, 2014

7 Merkmale eines optimalen Backlinks

Die Verlinkungen zwischen einzelnen Websites sind einer der ganz wichtigen Rankingfaktoren bei Google. Die weltweit größte Suchmaschine bewertet Websites nach der Anzahl und der Qualität dieser „Backlinks“. Gemeinsam mit vielen anderen Faktoren wird auf dieser Basis ermittelt, auf welcher Position eine Website letztendlich erscheint, wenn es um Erstellung und Sortierung der Google-Suchergebnisse geht. Aus diesem Grund sind Backlinks nach wie vor heiß begehrt. Und auch wenn Google regelmäßig gegen minderwertige Websites vorgeht, die unter anderem mangelhafte Backlinks haben, ist Linkaufbau nach wie vor sehr beliebt. Allerdings kommt es mittlerweile sehr stark darauf an, auf die Qualität eingehender Links zu achten. Doch wie erkennt man als Betreiber einer Website, ob ein neuer oder bestehender Backlink gut oder schlecht ist?

1. Konsistenz: Der Link wurde gesetzt und nicht wieder verändert

Links sollten eigentlich für die Ewigkeit sein. Wenn man also aktiv dafür sorgt, dass es zu neuen Backlinks kommt oder wenn man bemerkt, dass man selbst verlinkt wurde, muss man diesen Link beobachten.

Nur so kann man herausfinden, ob dieser Link dauerhaft bestehen bleibt, oder ob er schon nach kurzer Zeit wieder entfernt wird – aus welchen Gründen auch immer. Für Google ist die Konsistenz ein Zeichen, dass sowohl die Quelle als auch das Ziel eines Links für ein gewisses Maß an Beständigkeit und Qualität steht.

2. Sichtbarkeit: Der Link kommt von einer Website mit guten Rankings

Eingehende Links sind immer dann am erfreulichsten, wenn sie von einer Website kommen, die selbst gut aufgestellt ist – eindeutig ein ganz wichtiges Merkmal eines optimalen Backlinks. Links von Seiten mit guten Rankings wirken sich in der Regel positiv auf das eigene Ranking bei Google aus.

Außerdem ist es Zeichen der qualitativen Wertschätzung, wenn die eigene Website einen solchen Backlink bekommt – es zeigt, dass man selbst in Sachen Content vieles richtig gemacht hat.

3. Lage: Der Link befindet sich im oberen Content-Bereich

Für Google sieht eine Website wie eine Buchseite aus. Google sieht nur den Quelltext einer Website und schaut sich nicht an, wie genau die Bilder aussehen oder wie der Javascript-Code funktioniert. Es geht letztlich primär um den nackten HTML-Code, aus dem der Internet-Browser eine sichtbare Website erstellt – die wir User uns dann anschauen.

Diese technische Vorüberlegung ist notwendig, weil sie verdeutlicht, dass eine Suchmaschine wie Google einen eingebauten Link mitunter als wichtiger erachtet, wenn er im Quelltext weiter oben platziert ist. Ein positiver Effekt, der sich für eine Website nutzen lässt. Ein optimaler Link wir also nicht am Ende eines Textes verbaut, sondern eher möglichst weit vorn – sofern das auch einen Vorteil für die eigenen Leser bedeutet.

4. Vertrauen: Der Link kommt von einer autoritären Website

Qualität bedeutet oft auch Autorität. Trotzdem kann eine Website, die sich zum Beispiel mit tagesaktuellen News befasst, viel mehr Rankings in der Google-Suche haben, als das bei einer Website von einer Universität der Fall ist.

Dennoch handelt es sich bei der Uni-Website mit Sicherheit um eine Seite, die bei Google Vertrauen genießt und deshalb auch eine Autorität auf ihrem Themengebiet ist. Ein solcher Link ist fast immer hochwertig und allein die Herkunft kann schon als positives Merkmal gewertet werden.

5. Nutzen: Der Link hilft in erster Linie den Usern

Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung ist ein Link oft auch dann akzeptabel, wenn er bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt – wirklich interessant wird ein Link aber erst dann, wenn er den Usern, bei denen er angezeigt wird, einen echten Vorteil bietet. Solche Links lassen sich auf freiwilliger Basis erzeugen, wenn man den eigenen Content „edukativ“ aufbereitet.

Bei solchen Inhalten liegt der Mehrwert auf der Hand. Wer einen solchen Link als User in einem Artikel findet, bekommt weiterführende Informationen, was den Link nicht nur zu einem Rankingfaktor für Google macht. Ein solcher Link produziert auch direkten Traffic, weil er bei der Lösung eines Problems unterstützt. Ein besseres Merkmal für einen optimalen Link gibt es kaum.

6. Qualität: Der Link kommt von einer Website mit hochwertigem Content

Autorität und Qualität liegen auf großen und erfolgreichen Website oft gemeinsam vor. Aus diesem Grund hat Google in viele große Websites auch Vertrauen und belohnt oft mit guten Rankings. Und auch der menschliche User vertraut einer Seite eher, wenn die Inhalte qualitativ hochwertig sind.

Nachvollziehbar: Wenn eine Website keine guten Inhalte hat, trotzdem aber immer wieder auf externe Quellen verlinkt, dann ist das nicht unbedingt optimal. Links aber, die aus einem Artikel kommen, der ganz offensichtlich und sehr einfach als hochwertig bezeichnet werden können, hinterlassen einen besseren Eindruck. Dieser Eindruck ist nicht nur für die Leser entscheidend, sondern auch für eine Suchmaschine wie Google.

7. Auslese: Der Link taucht nicht als einer unter vielen auf

Ebenfalls ein wichtiger Punkt – im Internet gibt es nach wie vor viele „Linkfarmen“. Dabei handelt es sich um Websites, die wenig zu bieten haben – außer Links. Solche Auflistungen haben vor vielen Jahren einen gewissen Zweck erfüllt, nützen heute aber niemandem mehr.

Im Gegenteil: Für einen Link ist es im Zweifel besser, wenn er mit nur wenig gleichwertigen Links zusammen auf einer Seite erscheint. Je besser sich ein Link als alleinige und vor allem hochwertige Quelle positionieren kann, desto stärker wird er sich letztendlich als positiver Rankingfaktor bemerkbar machen.

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Björn Tantau
Von Björn Tantau Oktober 14, 2014