Instagram für Marken – Worauf Marketer achten müssen

Renate Keck
Von Renate Keck Februar 11, 2015 Updated

Instagram für Marken – Worauf Marketer achten müssen

Auf Instagram geht es nicht um gut aufbereitete Texte, die die User mit spannenden Headlines packen sollen, sondern um die Verbreitung visueller Inhalte, die für sich sprechen, Emotionen auslösen und Botschaften vermitteln. Instagram ist die Plattform für die mobile Generation, die sich unterwegs in aller Kürze über die neuesten Trends informieren will – ohne sich durch einen Wald aus tausenden Worten zu kämpfen.

Den Erfolg des sozialen Netzwerks belegen die Zahlen: Instagram hat heute mehr als 300 Millionen Nutzer weltweit und einen Fundus von sage und schreibe 30 Milliarden Bildern. Die Wachstumskurve zeigt stetig nach oben. Gute Gründe für Marken, auf den Instagram-Zug aufzuspringen und sich in dem Netzwerk zu präsentieren.

Die richtige Vermarktung mit Hashtags

Hashtags sind wie Stempel unter einem Bild. Mit ihnen lassen sich geteilte Inhalte kategorisieren und somit von Usern schneller finden. Durch die optimale Verwendung von Hashtags kann eine Marke ihre Reichweite erhöhen und die Aufmerksamkeit der User auf sich ziehen. Unternehmen sollten sich im Vorfeld sorgfältig Gedanken machen, welche Hashtags für sie sinnvoll sind.

Eine Möglichkeit ist es, innerhalb von Instagram nach themenrelevanten Hashtags zu suchen, die häufig verwendet werden. Mit solchen Hashtags ist die Aufmerksamkeit der Nutzer schon einmal sicher. Unternehmen sollten sich allerdings bewusst sein, dass sie mit anderen Firmen um diese Hashtags konkurrieren.

Eine andere Variante ist die Etablierung eines eigenen Hashtags – sei es in Verbindung mit einer Kampagne, wobei diese Kampagnen-Hashtags meist nur eine kurze Lebensdauer haben, oder als Branded Hashtag.

Die Etablierung eines Branded Hashtags muss strategisch gut durchdacht sein. Wichtig dabei: Keine andere Marke darf dieses Tag bereits verwenden und es muss möglichst einprägsam für die User sein. Eine langfristige und netzübergreifende Verwendung des Branded Hashtags kann sinnvoll sein, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.

Wie viele Hashtags dürfen es sein?

Es empfiehlt sich, fünf bis maximal acht Tags für ein Foto zu verwenden. Es sind zwar bis zu 30 Tags pro Bild möglich, allerdings kann die Verwendung von zu vielen Hashtags zu hohen Streuverlusten führen. Welche Hashtags und wie viele genau optimal sind, können letztendlich nur eigene Erfahrungen zeigen. Daher ist es zielführend, die geteilten Inhalte regelmäßig zu analysieren und auszuwerten – und auch die Konkurrenz im Auge zu behalten.

Um den Account bekannt zu machen, sollte der Instagram-Kanal auf der eigenen Webseite verknüpft und in anderen Netzwerken einbezogen werden. Ein Post auf Facebook beispielsweise kann hilfreich sein, um die ersten User auf den Instagram-Account zu lenken.

Die wichtigsten Regeln für Instagram

Bilder werden quadratisch dargestellt. Der Standard sind 612 x 612 Pixel, die maximale Auflösung beträgt 2.048 x 2.048 Pixel.

Für das Profilbild ist eine Auflösung von 180 x 180 Pixeln empfehlenswert, damit das Logo auch im Webinterface optimal dargestellt wird.

Geteilte Inhalte sollten Unique Content sein und nicht eins zu eins auf anderen Netzwerken erscheinen. Anderenfalls ergibt sich für die User kein Grund, dem Account zu folgen.

Die Bilder sollten eine gute Qualität haben sowohl Auflösung als auch Komposition betreffend und den Usern einen Mehrwert bieten – beispielsweise in dem sie Einblicke hinter die Kulissen einer Marke gewähren, Inspirationen liefern oder es in Form von Sneak Peeks ermöglichen, dass Nutzer einen Vorabblick auf kommende Produkte erhaschen.

Ganz wichtig: Inhalte, die zu offensichtlich nach Werbung aussehen, sollten unbedingt vermieden werden. Nichts nervt die User mehr als Unternehmen, die mit plumpen Werbebotschaften um sich werfen.

Foto: Thinkstock, iStock, scanrail

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Renate Keck
Von Renate Keck Februar 11, 2015 Updated