Social Media: Warum OnPage-Optimierung so wichtig ist

Johannes Ehrenwerth
Von Johannes Ehrenwerth November 23, 2015

Social Media: Warum OnPage-Optimierung so wichtig ist

Sie wollen, dass Freunde, Kunden und Partner den Inhalt Ihrer Website auf ihren sozialen Kanälen teilen? Dann sollten Sie sichergehen, dass Ihre Seite richtig für den Einsatz in Social Media optimiert ist. Wir sagen, worauf Sie dabei achten müssen.

Vielleicht sind Sie bereits darüber im Bilde, was bei der sogenannten OnPage-Optimierung von Bedeutung ist. Sie wissen beispielsweise, dass es für Suchmaschinen wie Google darauf ankommt, wie hochwertig der Content einer Website ist. Sie haben vielleicht auch schon ausgefeilten Content für Ihre Website erstellt oder erstellen lassen. Außerdem haben Sie immer ein Auge auf den Keywords, da diese vom Suchmaschinen-Crawler besonders genau unter die Lupe genommen werden.

Diese und viele andere Faktoren spielen eine Rolle bei der Bewertung Ihrer Seite durch den Bot einer Suchmaschine. Aber selbst wenn Sie in Sachen SEO topfit sind und ihre Website hoch bei Google & Co. rankt – die OnPage-Optimierung hört hier noch lange nicht auf.

Teilen macht Spaß – Machen Sie dem User Content-Sharing leicht

Besucht jemand Ihren Internetauftritt und findet Content auf Ihrer Seite interessant und teilenswert, sollten Sie dem User unbedingt die Möglichkeit geben, den entsprechenden Inhalt zu sharen. Hier kommen die Sharing-Buttons ins Spiel. Diese Buttons lassen sich auf jeder Ihrer Seiten einbinden und bieten Besuchern die Möglichkeit, mit einem Klick auf den entsprechenden Button Ihren Inhalt ins Social Web auszustrahlen.

Sharing-Buttons können nicht nur zu Facebook, Twitter und Instagram verlinken. Wenn der Besucher möchte (und Sie ihm die Möglichkeit dazu geben), kann er Ihren Content beispielsweise auch zum Kurznachrichtendienst WhatsApp weiterleiten und enge Freunde und Bekannte auf Ihre Website aufmerksam machen.

Sorgen Sie dafür, dass Besucher Ihrer Webpage den Content so einfach wie möglich in ihre sozialen Netze weiterverbreiten können. Ihre organische Reichweite wird es Ihnen danken!

Meta-Tags und Markups sind der Schlüssel zum Erfolg

Um die Relevanz Ihrer Website für ein Themengebiet zu bestimmen, checken Suchmaschinen den Code Ihrer Seite nach Meta-Tags, die im Head der Seite zu finden sind. Aber der HTML-Head Ihres Web-Auftritts bietet noch mehr.

Es lässt sich präzise bestimmen, wie das Link-Posting auf bestimmten Social Media-Plattformen aussieht, wenn Ihre URL dort geteilt wird. Die sogenannten Markup-Tags oder schlicht Markups lassen Sie folglich direkten Einfluss auf die Präsentation Ihres Contents in den Profilen anderer User nehmen.

Anders als die Meta-Tags, die Sie vielleicht schon im Zuge Ihrer SEO-Maßnahmen benutzen, gibt es für soziale Medien kein einheitliches System zum Tagging von bestimmten Parametern. Die großen Plattformen wie Facebook, Twitter und Google+ nutzen unterschiedliche Standards zur Unterbringung der Daten im Quelltext von Webseiten. Das bedeutet wiederum, dass Sie unter Umständen mehrere Arten von Tags in den Head ihrer Seite einpflegen müssen, um optimale Ergebnisse auf allen sozialen Kanälen zu erzielen. Wichtig ist auch zu bemerken, dass die Tags selbstverständlich in jeder Ihrer Unterseiten auftauchen müssen, damit diese bei Shares die jeweiligen Parameter berücksichtigen.

Volle Kontrolle mit den richtigen Tags

Schön und gut, sagen Sie sich jetzt vielleicht. Aber inwiefern kann ich mit diesen Tags denn Einfluss auf die gesharten Inhalte nehmen? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn die unterschiedlichen Plattformen bieten Ihnen verschiedene und vor allem unterschiedlich viele Tags an, mit denen Sie Form und Komplexität Ihres Contents anpassen können.
Generell lässt sich allerdings sagen, dass Sie mit Social Media-Tags eine große Wirkung erzielen können. Facebook zum Beispiel lässt Sie mithilfe seiner sogenannten Open Graph Tags (kurz: OG-Tags) unter anderem einstellen, welcher Titel, welche Beschreibung, welche URL und welches Bild in einer Vorschau untergebracht werden. Sie haben darüber hinaus noch die Möglichkeit, die Größe eines Bildes zu bestimmen, eine Audiodatei mit auszuspielen, Koordinaten mit Längen- und Breitengrad anzugeben und vieles mehr.

Ähnlich verhält es sich beim Microblogging-Service Twitter, bei dem die Meta-Tags allerdings Twitter Cards heißen. In diesen Cards werden jeweils mehrere Tags zusammengefasst. Sie bieten dem Nutzer damit in gewisser Weise Schablonen, mit denen zügig fertige Tag-Blöcke erstellt und in den Code der Website eingebunden werden können. Großer Vorteil bei Twitter ist, dass das System der Twitter Cards auf dem von Facebook genutzten Open Graph Protocol aufbaut. Sollten Sie auf einer Website also keine Twitter Cards, aber Open Graph Tags eingebunden haben, greift Twitter als Fallback-Lösung automatisch auf diese zurück, wenn die betroffene Seite in einem Tweet verwendet wird.

Auch Pinterest erlaubt Ihnen den Einsatz von Meta-Tags, um den geteilten Inhalt individuell anzupassen. Im Fall der virtuellen Pinnwand heißen die Tags Rich Pins und sind wie die Twitter Cards in Tag-Sammlungen unterteilt, die Ihnen das Einfügen von mehreren HTML-Elementen ersparen. Sechs unterschiedliche Rich Pins bietet Pinterest derzeit zur Ergänzung des Heads Ihrer Website an.

Im Head Ihrer Website lässt sich zudem mittels des JSON-LD-Encodings ein spezielles Markup in den Code Ihrer Website integrieren, mit dem Google Ihre Social Media-Kanäle im Knowledge Panel auf der rechten Seite anzeigt. Das ist insofern nützlich, als dass User in der Google-Suche zu Ihrer Website sofort Zugriff auf sämtliche sozialen Profile haben, die Sie bei der Optimierung der Seite angeben. Die Verlinkungen Ihrer Kanäle werden allerdings nicht bei jeder Suche angezeigt. Wie oft und in welchen Suchen diese Ergebnisse verfügbar gemacht werden, verrät Google (wie so oft) nicht.

Zu guter Letzt sollten Sie unbedingt daran denken, die Adressen Ihrer Social Media-Seiten im Quellcode Ihrer Website zu hinterlegen. Das ist auf manchen Plattformen Voraussetzung für eine Verifizierung der Accounts und hilft dem Suchmaschinen-Crawler und vor allem auch den Usern, Ihre Seite als offizielles Profil anzuerkennen.

Mit OnPage-Optimierung die organische Reichweite erhöhen

Sie sehen also, bei der OnPage-Optimierung kommt es nicht nur darauf an, mit geschickten SEO-Maßnahmen den Crawlern der Suchmaschinen (allen voran natürlich dem Google-Bot) zu imponieren. Auch die Social Media-Optimierung Ihrer Website ist von großer Bedeutung. Nutzen Sie keine entsprechenden Tags, verschenken Sie unter Umständen die Chance, wertvolle Informationen in Postings, die ihre organische Reichweite steigern, wirksam und präsent zu positionieren. Bei der OnPage-Optimierung Ihrer Optimierung Ihrer Website beraten Sie gern die Social Media-Experten von TESTROOM – und auch bei der Erstellung von hochwertigen Content sind wir Ihnen gern behilflich. Sprechen Sie uns an. Wir wissen, wie Erfolg im Internet geht!

Foto: Fotolia, 64403705, Romolo Tavani

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