Twitter Marketing: 9 Tipps für dauerhaften Erfolg

TESTROOM Redaktion
Von TESTROOM Redaktion Januar 29, 2014

Twitter Marketing: 9 Tipps für dauerhaften Erfolg

Twitter Marketing ist für Unternehmen ein Muss, ist der Kurznachrichtendienst mit seinen mehr als 300 Millionen aktiven Usern neben Facebook und dem Shooting-Star Instagram doch das wichtigstes soziale Netzwerk. Allerdings sind viele Marketer noch weit davon entfernt, Twitter richtig einzusetzen. „Richtiges“ Twitter Marketing bedeutet, sinnvolle und hochwertige Inhalte zu verbreiten und gleichzeitig eine immer größere Community aufzubauen, die für mehr Reichweite der eigenen Tweets sorgt. Twitter Marketing ist gar nicht schwer – hier 9 effektive Tipps.

Twitter Marketing beginnt mit dem Twitter-Profil

Das eigene Twitter-Profil ist die Visitenkarte in diesem sozialen Netzwerk, mit der man sowohl einen erfolgreichen ersten Eindruck als auch einen positiven bleibenden Eindruck hinterlassen muss. Regel Nummer eins beim Twitter Marketing: Das Profil sollte vollständig sein und optisch überzeugen.

Dabei sind Branding-Effekte besonders wichtig, allerdings muss zusätzlich deutlich werden, was der genaue Mehrwert ist, wenn man einem solchen Profil auf Twitter folgt. Unbedingt beachten: In Deutschland herrscht Impressumspflicht! Aus diesem Grund darf ein Link zum Impressum auf der Website im Twitter-Profil nicht fehlen.

Das gilt in erster Linie für gewerbliche Angebote von Firmen, kann aber auch bei privaten Usern oder kleinen und mittleren Unternehmen nicht schaden. Wenn der Hinweis fehlt, drohen Abmahnungen.

Herausragende Tweets texten

Das Twitter-Profil ist der erste Schritt. Für erfolgreichen Reichweitenauf- und ausbau müssen dann Inhalte her, je hochwertiger desto besser. Das können Verweise auf Content sein, der auf einer Website erschienen ist, allerdings ist auch das Anbieten exklusiver Inhalte von Vorteil und hat sich bewährt.

Will man aber per Twitter Marketing primär die eigene Website stärken, dann sollte man auch auf die Inhalte von dort verweisen. Damit das klappt, sind herausragende Tweets notwendig. Das Wort „herausragend“ ist wortwörtlich gemeint, denn es geht darum, aus der Masse der Tweets hervorzustechen.

Dafür muss man potenzielle Leserinnen und Leser mit den richtigen Formulierungen neugierig machen und verdeutlichen, dass diese User etwas verpassen, wenn sie den Tweet ignorieren und den Content nicht konsumieren.

Mit Bildern twittern

Effektives Twitter Marketing muss nicht von Bildern und Fotos dominiert werden, allerdings haben zahlreiche Untersuchungen gezeigt, dass Meldungen auf Twitter, die mit einem Bild verbreitet wurden, besser frequentiert werden.

Solche Tweets werden mehr geteilt als andere und sorgen auch für mehr Interaktion, man kommt mit seinen Followern also sehr viel besser ins Gespräch. Diese Bilder und Fotos müssen sich jedoch definitiv mit dem eigentlichen Thema des Tweets befassen, weil die User sonst nur unnötig verwirrt werden.

Mittelfristig generiert man mit dieser Methode nicht nur mehr Traffic für das im Tweet genannte Linkziel – es kommen auch immer mehr Follower.

Kein Twitter Marketing ohne Hashtags

Hashtags sind Wörter, die innerhalb eines Tweets mit einer führenden Raute ergänzt werden. Durch diese Kennzeichnung erkennt Twitter die Wörter als erweiterte Suchwörter. Für eine bessere sinngemäße Strukturierung eines Tweets hat sich die Nutzung von maximal zwei thematisch relevanten Hashtags etabliert, die im Fließtext verwendet werden müssen, damit der Effekt möglichst positiv ist.

Klicken Follower auf einen solchen Hashtag, dann werden alle Tweets aufgelistet, die den betreffenden Hashtag beinhalten. Über diese Suchfunktion können dann vor allem bei aktuell stark populären Themen sehr viele Tweets gefunden werden – natürlich auch die eigenen.

Wer mit seinen Tweets also Themen behandelt, die aktuell von sehr großem Interesse sind, muss beim Twitter Marketing von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, um mehr User zu erreichen, die dann im optimalen Fall auch zu Followern werden oder zumindest für mehr Traffic sorgen.

Richtige Zielgruppe ansprechen – sonst versandet das Twitter Marketing

Twitter Marketing steht und fällt mir der richtigen Strategie und zu dieser Strategie gehört auch die eindeutige Ausrichtung auf die richtige Zielgruppe. Jede Veröffentlichung bedient ein bestimmtes Interesse und besonders im Internet gibt es sehr viele Nischen-Produkte. Wer auf Twitter erfolgreich sein will, der muss auch genau die User ansprechen, die sich für die eigenen Inhalte interessieren.

Bei mangelnder Konzentration auf die richtige Zielgruppe kommt es schnell zu großen Streuverlusten. Man erreicht dann viele Twitter-User ein bisschen, aber keinen so richtig. Das führt dazu, dass sich solche User im Zweifel nicht ernsthaft mit einem Twitter-Account identifizieren wollen und entsprechend auch weniger oder gar nicht folgen.

Je breiter man sich selbst thematisch aufstellt, desto schwieriger wird es, eine bestimmte Zielgruppe effektiv anzusprechen. Ist man mit einem thematisch genau definierten Nischen-Thema unterwegs, wird das deutlich einfacher, weil potenzielle Follower sehr schnell erkennen, ob sich ein Account lohnt oder nicht.

Tweets teilweise automatisieren

Niemand spricht gern mit Maschinen, weil es unpersönlich ist. Aus diesem Grund war das Thema „Automatisierung“ auf Twitter in der Vergangenheit verpönt. Sieht man sich aber mal genau um, dann wird schnell deutlich, dass viele erfolgreiche Accounts durchaus mit Automatisierung arbeiten.

Diese Methode klappt, wenn man hochwertige Inhalte im Angebot hat. Vorteil: Durch teilweise automatisierte Twitter-Accounts erreicht man auch neue Follower mit schon veröffentlichten Inhalten, die eigene Reichweite lässt sich also steigern.

Nachteil: Follower, die den Account des Absenders schon kennen, fühlen sich möglicherweise belästigt, weil die Inhalte mehrfach veröffentlicht werden. Also: Teilweise Automatisierungen sind beim Twitter Marketing in Ordnung, wenn sie nicht zu sehr nach Massenware aussehen.

Beim Twitter Marketing Interaktion mit Followern suchen

Twitter ist grundsätzlich ein soziales Netzwerk, auf dem sich Menschen miteinander austauschen. Aber: Auf Twitter gibt es mehr Empfänger als Sender. So stammt ein Großteil der Inhalte von einer verhältnismäßig kleinen Gruppe. Diese Twitter-Accounts beeinflussen viele Follower maßgeblich. Um selbst zu einem solchen Sender auf Twitter zu werden, muss man beim Twitter Marketing die Interaktion mit den eigenen Followern aktiv suchen und reagieren, wenn eigene Tweets kommentiert oder geteilt werden.

Das ist ein wichtiges und vertrauensbildendes Signal. Wer aktiv auf die eigenen Follower zugeht, erklärt auch sein Interesse an deren Meinungen und Ansichten. Auch potenzielle Follower bekommen das mit und neigen eher dazu, einem solchen Account zu folgen, weil sie dort nicht nur informiert werden, sondern auch aktiv diskutieren können oder aktiv Diskussionen verfolgen können.

Letztlich sorgt dieses Vorgehen dann seinerseits für mehr Follower, wodurch die Reichweite steigt. Das tut sie selbstverständlich auch dann, wenn eigene Themen durch eine interessante Diskussion öfter geteilt werden und somit mehr User erreichen. Ganz zu schweigen von den positiven Effekten für den eigenen Traffic bei Inhalten, die von der eigenen Website via Twitter geteilt wurden und werden.

Andere Twitter-Accounts erwähnen

Für mehr Interaktion sorgt auch das Erwähnen anderer Twitter-Accounts. Wirkungsvoll ist diese Methode, wenn man Tweets anderer User teilt, also einen Retweet absetzt. Bei einem solchen geteilten Tweet sollte man allein schon aus Anerkennung den Urheber namentlich erwähnen, sofern noch Platz im Retweet dafür vorhanden ist.

Anerkennung für den Urheber ist aber nicht das hauptsächliche Anliegen bei einer solchen Vorgehensweise. Es geht darum, auf sich aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass man als aktiver Verteiler und Multiplikator fungiert. Das merken sich auch die Leute, deren Tweets man weiterleitet.

Daraus muss nicht zwingend sofort mehr Reichweite entstehen, mit der Zeit wird es aber auch anderen auffallen, dass man selbst sinnvolle Inhalte mit Mehrwert aktiv teilt und so den eigenen Followern (und allen anderen Mitlesenden) den Zugang zu guten Inhalten erleichtert.

Effektives Twitter Marketing braucht seine Zeit

Soziale Netzwerke erfordern Ausdauer. In den meisten Fällen braucht es Zeit, bis ein Account wirklich populär ist – Twitter ist da keine Ausnahme. Aus diesem Grund muss man beim Twitter Marketing am Ball bleiben und zwar nicht ständig etwas Neues, dafür aber interessante Inhalte bieten, die bei den Usern hängenbleiben und nicht gleich wieder in Vergessenheit geraten. Dafür muss man auffallen, optisch und inhaltlich. Der Aufbau einer loyalen und treuen Community steht an erster Stelle. Wenn dieser Prozess gestartet ist und gut läuft, dann steigt auch die Markenbekanntheit, ganz gleich, ob es sich um ein Unternehmen oder eine „Personal Brand“ handelt.

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Von TESTROOM Redaktion Januar 29, 2014