YouTube-Ranking: Die meistgeklickten Werbeclips 2016

Marleen Lohse
Von Marleen Lohse Januar 28, 2017 Updated

YouTube-Ranking: Die meistgeklickten Werbeclips 2016

Katzen und Weihnachten. Zwei Dinge, die das Herz berühren. Das zeigt auch das Ranking der beliebtesten YouTube-Werbevideos 2016. Die Top-Videos beweisen: Die Vorweihnachtszeit ist nicht nur für den Einzelhandel die umsatzstärkste Zeit. Auch die Marketingbranche schlägt aus der Zeitspanne Profit. Dafür wird zunächst in aufwendige Clips investiert. Warum? Es lohnt sich! Bestenfalls sehen rund 13 Millionen Menschen das Werbevideo – ganz freiwillig versteht sich. Das hat zumindest der Platz eins im Ranking der besten Werbevideos 2016 geschafft.

Die Plätze zehn bis sechs

Genug auf die Folter gespannt: Hier kommt das Ranking der besten viralen Werbeclips – von hinten aufgezäumt.

Die Plätze zehn und neun belegen Automobilhersteller. Der eine (Seat) lässt die Zuschauer vom Weltall aus auf die Erde blicken, um auf neue Blickwinkel (aus einem Auto heraus) aufmerksam zu machen. Der andere (Opel) lässt einen Maikäfer sterben, um die Vorzüge des neuen Elektromodells zu preisen.

Als Agentur mit Sitz in Hamburg freuen wir uns über Platz acht: Das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt ist unter #MiniView auch auf Google Maps zu bewundern.

Nike Football verzaubert mit dem knapp sechsminütigen Werbeclip alle CR7-Fans: Durch einen Unfall wechseln ein Balljunge und der „Weltfußballer des Jahres 2016“ Cristiano Ronaldo die Körper und damit ihr Alltagsleben. Welcher kleine (und große) Fußballfan träumt nicht davon?

Ein Keksproduzent belegt im Ranking Platz sechs: Der „Leibniz Butterkeks“ ist seit 125 Jahren „Immer für dich da“. Da steckt ein kleiner Junge auch mal homophoben Hohn und ein paar Kratzer ein, nur weil er einer lieben Freundin einen Gefallen tut.

Die Top 5 der reichweitenstärksten Werbevideos auf YouTube 2016

Platz fünf: „Bahlsen – Das ist Weihnachten“, 4,6 Millionen Aufrufe

Nächstenliebe in Zeiten der Flüchtlingskrise. Damit hat Kekshersteller Nummer zwei offenbar den Nagel auf den Kopf getroffen. Was ist Weihnachten eigentlich? Das fragt sich auch die junge, augenscheinlich nicht christliche Protagonistin in dem Film, als sie ein herrlich weihnachtlich geschmücktes Wohnzimmer sieht. Der gleichaltrige Gastgeber überlegt kurz, umarmt sie daraufhin und flüstert ihr ins Ohr: „Das ist Weihnachten!“

Platz vier: „PayPal – Träume sind zum Teilen da“, 4,4 Millionen Aufrufe

„Denn wenn alle mitmachen, kann man Großes schaffen.“ So wirbt PayPal für sein Crowdfunding-Modell. Konkret geht es im Spot um ein Mädchen, das davon träumt, Boxerin zu werden. Doch die Trainingshalle fehlt. Mit der Hilfe eines schlauen Nachbarn kommen die benötigten 15.000 Euro für eine leerstehende Sportstätte in der Nähe zusammen – weil alle Anwohner und Freunde bei PayPal etwas spenden und so „#träumeteilen“.

Platz drei: „Netto-Katzen“, 10,5 Millionen Aufrufe

Was wäre ein Clip-Ranking ohne Katzen? Wer sich schon über die Keyboard-Katze oder die „Katze vs. Gurke“-Clips beömmelt hat, bekommt mit diesem Werbevideo die ganze Bandbreite an Cat Content serviert. Netto lässt mit diesem Video die Katze(n) aus dem Sack und überlässt den heimlichen Stars des Internets einen Supermarkt im Mini-Format. Und ja: Auch Grumpy Cat fehlt nicht.

Platz zwei: „#Zeitschenken – EDEKA Weihnachtswerbung“, 10,3 Millionen Aufrufe

Nachdem 2015 der Spot „#heimkommen“ so was von viral ging (aktuell knapp 55 Millionen Aufrufe), waren die Erwartungen an den neuen Edeka-Weihnachtsclip hoch. Wahrscheinlich hat das 2016er-Werbevideo deshalb so viele Klicks sammeln können. So richtig kann „#Zeitschenken“ die Tränendrüse zwar nicht aktivieren. Die Botschaft „Das schönste Geschenk für Kinder ist deine Zeit“ ist dennoch ganz fabelhaft.

Platz eins: „Der magische Adventskalender“ von Telekom, 12,9 Millionen Aufrufe

And the Winner ist – dieser Clip der Telekom. Es geht wieder um Weihnachten und die Bereitschaft, zu teilen. Wir finden: Das Video ist mit knapp zweieinhalb Minuten etwas zu lang und die Mischung aus „Harry Potter“ und „Die Tribute von Panem“ ist ein bisschen zu viel des Guten. Aber seht selbst:



Bild: Screenshot „Der magische Adventskalender“ von Telekom, https://www.youtube.com/watch?v=7T2ChxAGunU

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